Ukraine-Krieg im Newsblog | Bericht: Iran will in Russland Drohnen zusammenbauen

Newsblog zum Ukraine-Krieg Bericht: Iran baut in Russland Kampfdrohnen zusammen

Von t-online, afp, dpa, reutersAktualisiert am 20.11.2022 – 05:18 UhrLesedauer: 64 Min.Während der Flussüberquerung: Aufnahmen zeigen, wie russischen Soldaten ihre eigenen Kameraden beschießen. (Quelle: t-online)Tag 270 seit Kriegsbeginn: Die Zugverbindung von Kiew nach Cherson ist wiederhergestellt. Der neue britische Premier Rishi Sunak reist überraschend nach Kiew. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick

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Das Wichtigste aus der Nacht

Eine Drohne ist am Himmel zu sehen, wenige Sekunden bevor sie auf Gebäude in Kiew geschossen hat. (Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa/dpa-bilder)

Energieministerium: Haben Stromversorgung unter Kontrolle

3 Uhr: Die Ukraine sieht die Versorgung mit Strom im Land trotz der zahlreichen russischen Angriffe auf die Stromerzeugungsinfrastruktur unter Kontrolle. “Wir dementieren die in sozialen Netzwerken und Online-Medien verbreiteten Panikmeldungen und versichern Ihnen, dass die Lage zwar schwierig, aber unter Kontrolle ist”, erklärte das ukrainische Ministerium für Energie am Samstag. Zuvor hatten die Kiewer Behörden erklärt, dass eine vollständige Abschaltung des Stromnetzes in der Hauptstadt nach den russischen Angriffen nicht auszuschließen sei.

Högl fordert rasche Auffüllung der Bundeswehr-Munition

0.50 Uhr: Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, mahnt eine rasche Auffüllung der Bundeswehr-Munitionsdepots an. “Ich wünsche mir dringend, dass wir das noch in dieser Legislaturperiode schaffen”, sagte die SPD-Politikerin der “Bild am Sonntag”. Der Bundeswehr fehle Munition im Wert von 20 Milliarden Euro. Högl kritisierte, “dass dieser Betrag nicht im Sondervermögen veranschlagt wurde, sondern jetzt mühsam jährlich aus dem Verteidigungsetat finanziert werden muss”. Das Thema sei über Jahre verschleppt worden.Es gehe um den Schutz und die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten, sagte Högl. Zugleich mahnte sie an, diese besser auszustatten. “Für die Truppe ist das Tempo, mit dem die persönliche Ausstattung bei ihnen ankommt, der Gradmesser dafür, ob sich die Lage für die Bundeswehr wirklich verbessert.”

First Lady teilt Foto mit Symbolcharakter

0.10 Uhr: Die Frau des ukrainischen Präsidenten, Olena Selenska, hat auf Twitter ein Schwarz-Weiß-Foto eines ukrainischen Paares geteilt, das Symbolcharakter hat. Es zeigt ein älteres Ehepaar, das offenbar nach einem Raketenbeschuss verletzt wurde und sich die Hände hält. “Herzzerreißendes Foto. Eine Rakete hat das Haus dieses Paares zerstört. Es nahm ihnen ihre glückliche, unbeschwerte Zukunft. Aber es gibt etwas, was Russland ihnen nicht nehmen konnte. Gegenseitig. Ich werde oft gefragt, woher ich die Kraft nehme, um täglich zu kämpfen. Darauf gibt es nur eine Antwort: in unserem Volk”, schrieb die First Lady der Ukraine auf Twitter. Die Aufnahme stammt vom niederländischen Fotografen Eddy van Wessel, der seit Monaten in der Ukraine arbeitet.

Ermittler berichten von immer mehr Gräueltaten russischer Besatzer

23.45 Uhr: Die ukrainischen Behörden stoßen in befreiten Gebieten rund um Cherson, Charkiw und Donezk nach offizieller Darstellung auf immer mehr Beweise für Gräueltaten der einstigen russischen Besatzer. In den vergangenen zwei Monaten seien in diesen Gebieten bereits über 700 Leichen entdeckt worden, sagte Generalstaatsanwalt Andrij Kostin am Samstagabend im Staatsfernsehen. In rund 90 Prozent der Fälle habe es sich um Zivilpersonen gehandelt. Daneben seien etwa 20 Orte entdeckt worden, an denen Zivilisten verhört und in Gefangenschaft gehalten worden seien, sagte er weiter.

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